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Vor einigen Jahren zogen Eliane und Eric Piedoye in getrennte Schlafzimmer, damit Frau Piedoye zu ihrer Nachtruhe kommen konnte. Manchmal störte Herr Piedoye seine Frau 10-15mal im Laufe einer einzigen Nacht, wenn er aufwachte und dann hinaus zum Kühlschrank ging. Herr Piedoye ist Direktor eines großen Transportunternehmens in Paris, und da arbeitete sein Kopf auch nach Feierabend weiter und ließ seinen Körper in der Nacht nicht zur Ruhe kommen.
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Unruhe und Stress wurden mit Essen und Trinken gestillt, aber jedes Mal, wenn Herr Piedoye aufwachte und aufstand, wurde Frau Piedoye in ihrem Schlaf gestört. Zuletzt hatten die Nachtwanderungen derart zugenommen, dass das Ehepaar sich auf getrennte Schlafzimmer einigte, um wenigstens Frau Piedoye zu ihrer Nachtruhe zu verhelfen.
Heute ist das Ehepaar wieder in ein gemeinsames Schlafzimmer gezogen, und Herr Piedoye wacht jetzt nur einmal auf, und zwar um 6 Uhr morgens. Eliane und Eric Piedoye sind glücklich und zögern keine Sekunde, den Verdienst daran dem Wasserbett zuzuschreiben. -Das Wasserbett hat unsere Ehe gerettet, sagt Eliane, die schon seit 25 Jahren von einem Wasserbett geträumt hat, es aber erst vor einem Jahr in Paris kaufte. Dafür dauerte es dann nicht stundenlang bis Eliane und Eric den Vertrag unterschrieben und den Scheck ausgestellt hatten u. a. auch, weil Akvas Verkäufer laut Eliane die Prinzipien des Bettes so gut erklären konnte, dass sie sich schon darin liegen sah. -Wir haben lange mit dem Kauf eines Wasserbettes gewartet, weil wir die richtigen Platzverhältnisse haben wollten, erzählt Eliane, die heute ihr 2 x 2 m großes Softside-Wasserbett in zwei ehemaligen Tischlerwerkstätten aufgestellt hat, die zur schönsten 200 qm großen Wohnung mitten in Paris zusammengebaut und modernisiert worden sind.
Vorher hatte das Ehepaar Piedoye schon für 4.550 Euro ein elektrisches Bett gekauft, das jetzt seinen Platz im Gästezimmer gefunden hat. -Das war ein sehr teures und ein sehr schlechtes Bett, erzählt Eliane, die ursprünglich in das Bett investierte, weil sie wegen ihres Jobs in der Gastronomie ihre Beine in der Nacht hochlegen musste. -Aber ich bekam statt dessen Schmerzen im Rücken, und meiner Meinung nach ist das Bett nichts anderes als ein Spielzeug, sagt Eliane, die sowohl Besitzerin als auch Pächterin mehrerer Restaurants in Paris gewesen ist. Ein Job, der nach vielen Jahren zu Schmerzen in ihren Armen und Problemen beim Heben geführt hat. Darum hört sie nun auf und wechselt die Branche. Sie möchte ihrer Zwillingsschwester Rosine helfen, die ein eigenes Schuhgeschäft hat; und der Job ist nicht das Einzige was die beiden Schwestern in Zukunft gemeinsam haben wollen. -Ich habe Elianes Wasserbett ausprobiert und bin mir ganz sicher, dass ich auch ein Wasserbett haben möchte. Ich muss bloß erst mehr Platz haben, und meinen Mann etwas mehr für die Idee begeistern, sagt Rosine und fügt hinzu, dass dies nur eine Frage der Zeit sei.
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